Fortbildungswochenende des Vilsbiburger Hospiz Vereins im Kloster Weltenburg
„Was am Ende offen bleibt“ – Schuld, Vergebung und Selbstvergebung sowie der Umgang mit Sterbewünschen
Ein intensives und bereicherndes Fortbildungswochenende verbrachten die ehrenamtlich Mitarbeitenden des Vilsbiburger Hospiz Vereins e.V. im Kloster Weltenburg. Im Mittelpunkt standen zwei zentrale und zugleich sehr sensible Themen aus der Hospizarbeit.
Unter dem Titel „Was am Ende offen bleibt – Die drei Grundkonflikte am Lebensende: Schuld, Vergebung und Selbstvergebung“ setzte sich die Gruppe mit Fragen auseinander, die Menschen am Lebensende und ihre Angehörigen häufig bewegen. Schuldgefühle, der Wunsch nach Vergebung und die Fähigkeit zur Selbstvergebung können in dieser Lebensphase eine besondere Bedeutung bekommen. Die gemeinsame Auseinandersetzung ermöglichte neue Impulse und einen vertieften Blick auf die Bedürfnisse sterbender Menschen.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema „Zwischen Fürsorge und Verantwortung – Umgang mit Sterbewünschen“. Dabei wurde der sensible Umgang mit geäußerten Sterbewünschen beleuchtet und gemeinsam reflektiert, wie Begleitende Menschen in solchen Situationen aufmerksam, wertschätzend und verantwortungsvoll zur Seite stehen können.
Referentin Petra Mayer führte mit viel Fachwissen, Einfühlungsvermögen und Klarheit durch beide Themenbereiche. Ihre herausragende Begleitung ermöglichte einen offenen Austausch, persönliche Reflexion und wertvolle neue Perspektiven für die praktische Hospizarbeit.
Neben der fachlichen Weiterbildung kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz. Die gemeinsame Zeit im Kloster Weltenburg bot Raum für Begegnung, Gespräche und gegenseitige Stärkung.
Am Ende des Wochenendes waren nicht nur viele Gedanken und Erkenntnisse aufgefrischt – auch das Miteinander im Verein wurde spürbar gestärkt. Ein herzliches Dankeschön gilt Petra Mayer für die fachkundige und einfühlsame Gestaltung der Fortbildung sowie allen Beteiligten für den offenen und wertschätzenden Austausch.
