Fortbildung zum Thema ALS im BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim Geisenhausen
Im BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim Geisenhausen fand eine kompakte Fortbildung zur Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) statt. Heimleiter Stephan Kronzucker begrüßte die Teilnehmenden und betonte die Bedeutung einer qualifizierten Begleitung von Menschen mit dieser komplexen neurodegenerativen Erkrankung.
Als Referentin konnte Ursula Jena, Palliative-Care-Fachkraft des SAPV-Teams Mühldorf am Inn, gewonnen werden. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung gab sie den Pflegefachkräften des Hauses sowie den anwesenden HospizbegleiterInnen wertvolle Einblicke in die verschiedenen Stadien der Erkrankung, insbesondere in die zunehmenden körperlichen Einschränkungen, die Herausforderungen der Symptombehandlung und den hohen Stellenwert einer würdevollen, einfühlsamen Kommunikation.
Organisiert wurde die Fortbildung vom Vilsbiburger Hospiz Verein e. V., koordiniert durch Jacqueline Walther. Sie unterstrich die Relevanz des Themas für Pflege und Hospizarbeit: „ALS stellt für Pflegefachkräfte und HospizbegleiterInnen eine enorme fachliche und emotionale Herausforderung dar. Umso wichtiger ist es, dass wir voneinander lernen und gemeinsam Wege finden, Betroffene bestmöglich zu unterstützen.“
Die Veranstaltung bot daher nicht nur fachliche Inhalte, sondern auch Raum für Austausch, Fragen und fallbezogene Diskussionen. Die Teilnehmenden zeigten sich dankbar für die praxisnahen Empfehlungen zur Symptomkontrolle, zur Unterstützung in der Atemnottherapie und zur psychosozialen Begleitung am Lebensende.
Foto (von li-re): Jacqueline Walther, Koordinatorin Vilsbiburger Hospiz Verein; Ursula Jena, Palliative Care Fachkraft SAPV Mühldorf a. Inn; Stephan Kronzucker, Heimleitung; Claus Bratvogel, Hospizbegleiter
