Gemeinsame Charta unterzeichnet

Stadt und Landkreis intensivieren Zusammenarbeit mit Hospizvereinen Vilsbiburg und Landshut.

Die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in der Region haben sich die Hospizvereine Landshut und Vilsbiburg zur Aufgabe gemacht – unterstützt werden sie dabei auch von der Stadt Landshut, der Stadt Vilsbiburg und dem Landkreis Landshut, allesamt Gründungsmitglieder des gemeinsamen Hospiz- und Palliativversorgungsnetz-werks.

Diese enge Zusammenarbeit für dieses wichtige Thema wurde – etwa ein Jahr nach der Gründung des Netzwerkes – auf eine neue Stufe gestellt. Landrat Peter Dreier, Vilsbiburgs Bürgermeister Helmut Haider, Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz und die beiden Vorsitzenden der regionalen Hospizvereine, Brigitte Graßer und Kunibert Herzing, unterzeichneten kürzlich im Landratsamt die Charta der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Bundesärztekammer und des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes. Die Unterzeichner verpflichten sich, die Inhalte der Charta „mit Leben zu füllen“. In fünf Leitsätzen werden Aufgaben, Ziele und der Handlungsbedarf im Bereich Hospiz- und Palliativversorgung formuliert. Im Mittelpunkt stehen dabei stets die betroffenen Menschen und ihre Bedürfnisse.

Damit unterstreichen die beiden Hospizvereine und die öffentlichen Vertreter ihr Bekenntnis zur wertvollen Arbeit der Hospiz- und Palliativangebote in der Region Landshut und ihr Engagement für die Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen. Das Hospiz- und Palliativnetzwerk Landshut (HPVN-LA) kümmert sich um die Sicherstellung und Weiterentwicklung einer bedarfsgerechten Versorgung Schwerstkranker und Sterbender in Stadt und Landkreis Landshut. Ziel ist es, alle Beteiligten an der Behandlung und Betreuung des Patienten und seiner Angehörigen zu einem ständigen fachlichen Dialog an einen Tisch zu bringen, diese miteinander zu vernetzen und fortzubilden. So soll ein reibungsloser Übergang zwischen der ambulanten Betreuung zuhause durch Hausarzt, Pflegedienst und Hospizbegleiter, der stationären medizinischen Versorgung in Klinik/Palliativstation bis hin zur pflegerischen Versorgung in einer Hospizeinrichtung oder einem Seniorenheim gesichert werden. Mit Blick auf den demografischen Wandel soll ein Schwerpunkt der Maßnahmen hierbei in Zusammenarbeit mit der Gerontologie entstehen.

Bildunterschrift: Unterzeichneten die gemeinsame Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in der Region Landshut: (v. l.) Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz, Vilsbiburgs Bürgermeister Helmut Haider, Kunibert Herzing, Vorsitzender des Hospizvereins Landshut, Brigitte Graßer, Vorsitzende des Vilsbiburger Hospizvereins und Landrat Peter Dreier.


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